Internet-Preise
 
Hier finden Sie ein weiteres Beispiel für ein "Handout", das den Besuchten bei Interesse ausgehändigt werden kann.
 
 
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Begleiteter Internet-Zugang zuhause
 
Preisinformationen zum Internetzugang zu Hause
 
1. Hintergrundinformationen zum Telefonanschluss
Wenn Ihr Haushalt über einen Telefonanschluss von der Deutschen Telekom (Analog oder ISDN) verfügt, dann können Sie damit das Internet nutzen. Doch vorher soll hier einmal erklärt werden, was hinter dem Begriff „Online sein“ hinter steckt.
Im Internet surfen ist technisch gesehen nichts anderes, als ein telefonisches Gespräch zu führen. Mit dem Unterschied, dass Sie nicht mit Ihren Bekannten telefonieren, sondern mit dem Internet.
Damit das möglich wird, brauchen Sie –wenn Sie einen analogen Anschluss haben – ein Modem, welches mit der Telefonsteckdose und dem Computer verbunden wird und die Verbindung in das Internet herstellt.
 
Falls Sie über einen ISDN-Anschluss verfügen, dann gibt es zwei Möglichkeiten, um online gehen zu können:
  • Sie verfügen über eine Telefonanlage, dann können Sie diese mit dem Computer verbinden. Das geschieht häufig mittels USB oder serieller Schnittstelle. Kabel sind meistens bei der Telefonanlage dabei.
  • Sie haben keine Telefonanlage, weil sie spezielle ISDN- Geräte nutzen. Dann brauchen sie ein weiteres Gerät, eine so genannte Fritz- Card. Dieses Gerät wird in den Computer eingebaut und mit dem NTBA verbunden. Diese Fritz-Card kann man im Computerfachhandel für ca. 30€ erwerben.
Wie oben bereits erwähnt, müssen wir nun mit dem Internet „telefonieren“. Es gibt heute zahlreiche Anbieter, die es erlauben, sich über eine bestimmte Rufnummer in das Internet einzuwählen und zu surfen. Diese Methode nennt man auch „Internet-by-Call“. Diese viele Anbieter haben natürlich unterschiedlich Angebote und Preise, daher sollte man immer darauf Acht geben, dass man möglichst einen günstigen auswählt. Aber speziell zu diesem Zweck gibt es ein Programm mit dem Namen „SmartSurfer“, welches später eingehend erklärt wird.
Ferner muss man wissen, dass während des Surfens im Internet Ihre Telefonleitung belegt wird, so dass Sie nicht telefonieren können. Bei ISDN ist es kein Problem, da Sie hier über Zwei Leitungen verfügen und gleichzeitig telefonieren und surfen können.
 
Allgemeine Preisinformationen zum Internetzugang zu Hause
 
2. SmartSurfer und Internetpreise
SmartSurfer ist ein Programm, welches Ihnen bei der Auswahl eines günstigen Internetanbieters helfen soll. Es wurde von den Betreibern der Webseite www.web.de entwickelt und ist frei verfügbar. Im Folgenden soll auf die einzelnen Funktionen von SmartSurfer eingegangen werden.
Das Hauptfenster vom SmartSurfer ist einfach und übersichtlich gegliedert. Im Fenster „Anbieterinformationen“ in der Mitte sind die einzelnen Anbieter nach dem Minutenpreis aufgelistet. Wenn man einen Anbieter anklickt, dann kann man weiter unten sehen, was dieser Anbieter pro Minute abrechnet, wie der Tarif getaktet ist und ob es Einwahl gibt. Einwahl bedeutet, dass man für den Aufbau der Verbindung die aufgeführte Gebühr bezahlen muss.
Was der SmartSurfer nicht direkt anzeigt, ist die jeweilige Rufnummer des Anbieters. Denn die meisten Anbieter haben eine 0190 oder 0900 als Vorwahl, und in diesem Fall sind diese Nummern nicht wie üblich furchtbar teuer. Falls Sie also eine 0190- Sperre aktiviert haben, dann werden die meisten günstigen Anbieter nicht erreichbar sein. Um mit dem SmartSurfer günstig surfen zu können, muss also eine 0190- Sperre abgeschaltet werden. Aber Sie brauchen nicht zu befürchten, dass sich auf Ihrem Computer einen so genannter „Dialer“ einnistet, denn der SmartSurfer hat eine integrierte DialerSperre, die verhindert, dass ohne Ihr Wissen eine teure 0190-Nummer gewählt wird.
 
Welchen Anbieter wählen?
Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man sich im Klaren darüber sein, wie lange man im Internet surfen möchte. Denn die Anbieter mit einer Einwahlgebühr sind häufig günstiger als solche, die keine Einwahlgebühr verrechnen. Wenn Sie also nur für wenige Minuten online gehen um E-Mails zu empfangen oder zu verschicken, dann ist sicher ein Anbieter ohne Einwahlgebühr die richtige Wahl. Aber falls Sie vorhaben, ca. 30 Minuten und mehr online zu sein, dann sollten Sie die Einwahlgebühr in Kauf nehmen. Weil ab einer bestimmten Zeitspanne (meistens um die 30 Minuten) lohnt sich die Einwahlgebühr und man surft günstiger als mit einem Anbieter ohne Einwahlgebühr.
 
Was kostet das Internet?
Die Preise der Internet-Anbieter schwanken in Abhängigkeit der Tageszeit, denn abends ist es wie mit dem telefonieren günstiger als Tagsüber oder morgens. In der Regel kann man grob mit unter einem Cent pro Minute rechnen. In der folgenden Beispielrechnung gehen wir davon aus, dann Sie pro Tag durchschnittlich eine halbe Stunde surfen und zusätzlich einmal kurz die E- Mails abrufen.
Wenn Sie E-Mails mit Ihrem E-Mailprogramm abrufen, dann dauert das im Schnitt 2 Minuten. Dazu wählen Sie einen Anbieter, der ungefähr einen Cent oder weiniger kostet und keine Einwahlgebühr verlangt. Für die halbe Stunde surfen wählen sie einen Anbieter, der ca. 7cent Einwahlgebühr berechnet, dafür aber 0,4cent pro Minute kostet.
Damit kostet die halbe Stunde: 0,4cent *  30min + 7cent = 19cent
Zu diesen 19cent kommen noch die 2cent für den kurzen E- Mail- Abruf. Damit hätten Sie an einem Tag ca. 22cent ausgegeben.
Hochgerechnet auf einen Monat ergibt das ungefähr 6- 8€. Je nach dem, ob Sie mal mehr Mal weniger als eine halbe Stunde gesurft haben.
 
Wie werden die Kosten verrechnet?
Die sich angesammelten Gebühren verrechnen die einzelnen Anbieter über Ihre Telekomrechnung. Das wird auf der Rechnung unter „Sonstige Leistungen“aufgeführt.